Früher war Leuchtstofflampen die wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Alternative. Diese Zeiten sind vorbei, denn dank der technologischen Fortschritte sind LEDs wichtiger geworden und Leuchtstoffröhren sind in den letzten Jahren immer schwerer zu finden. Millionen von Leuchtstoffröhren sind jedoch noch heute im Einsatz und warten darauf, auf LEDs umgestellt zu werden. Auch wenn Leuchtstofflampen an sich effizient sind,T8 LEDs haben gegenüber Leuchtstofflampen mehrere Vorteile.
Lichtqualität:LEDs flackern nicht, geben aber Licht in einem Farbtemperaturbereich ab, der mit Leuchtstofflampen vergleichbar ist.
Dimmbar:Es gibt eine große Auswahl an LED-Alternativen mit vollständiger Dimmfunktion. Das Dimmen von Leuchtstofflampen ist teurer und weniger effizient als das Dimmen von LEDs.
Energieeffizient:Im Vergleich zu T8-Leuchtstoffröhren weisen neue T8-LED-Röhren eine durchschnittlich um rund 30 % höhere Effizienz auf.
Quecksilberfrei:Da LEDs kein Quecksilber enthalten, sind sie umweltfreundlich und es fallen keine besonderen Recyclinggebühren an.
Einfacher zu steuern:Wenn Bewegungsmelder oder andere Steuerungen verwendet werden, brennen Leuchtstofflampen schneller durch. Bei LEDs gibt es dieses Problem nicht, da das Ein- und Ausschalten keinen Einfluss auf ihre Lebensdauer hat.
Gerichtete Beleuchtung:Wo auch immer Licht benötigt wird, kann es dank LEDs effektiv gelenkt werden. Da Leuchtstofflampen Licht in mehrere Richtungen abgeben, geht ein Teil des Lichts in der Leuchte verloren.
Lebensdauer:T8-LED-Lampen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 50.000- Stunden, verglichen mit 30.000 Stunden bei T8-Stableuchtstofflampen. Neuere T8-Stableuchtstofflampen haben jedoch eine maximale Lebensdauer von 84.000 Stunden.
Typ A: LED-Röhre mit eingebautem Treiber zur Verwendung mit bereits installiertem Leuchtstofflampen-Vorschaltgerät

LED-Röhren vom Typ A benötigen für ihre Funktion ein vorhandenes elektronisches T8-Vorschaltgerät. Dies erleichtert den Installationsprozess, wenn Sie elektronische T8-Vorschaltgeräte haben. Sie müssen lediglich die alte T8-Leuchtstofflampe gegen eine neue T8-LED-Lampe vom Typ A austauschen. Da das alte Vorschaltgerät jedoch vor der LED selbst ausgetauscht werden muss, ist seine Verwendung in Bezug auf die Lebensdauer weniger effizient als die unten aufgeführten Techniken. Darüber hinaus hängt es von der Kompatibilität der LED-Röhre vom Typ A mit Ihrem spezifischen Vorschaltgerät ab. In dieser Situation sind Vorschaltgeräte für den Wohnbereich selten wirksam; wenn Sie jedoch ein Vorschaltgerät für den gewerblichen Bereich besitzen, können Ihre Erfolgschancen höher sein. Wenn Sie sich für diesen Weg entscheiden, lesen Sie jedoch unbedingt die Unterlagen zur Kompatibilität des Vorschaltgeräts.
Typ B: An Netzspannung angeschlossene LED-Röhre mit internem Treiber
Um LED-Röhren vom Typ B zu verwenden, müssen die Vorschaltgeräte der vorhandenen Leuchte entfernt und der Strom direkt an die Fassungen angeschlossen werden. Da im Vorschaltgerät kein Stromverlust auftritt, sind sie weitaus energieeffizienter als Glühbirnen vom Typ A. Da das Vorschaltgerät nicht ausgetauscht werden muss, sinken auch die zukünftigen Wartungskosten, wenn man es nicht hat. Das Entfernen der Vorschaltgeräte und die mögliche Notwendigkeit, die Fassungen auszutauschen, sind natürlich die ersten Wartungsänderungen. Allerdings können die meisten heute erhältlichen LED-Röhren vom Typ B entweder ein- oder zweiseitig angeschlossen werden; wenn Ihre Fassungen in gutem Zustand sind, können Sie das Vorschaltgerät einfach weglassen und die geschalteten Fassungen an Ort und Stelle lassen. Bei der Installation müssen strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, da das Anschließen von Steckdosen an elektrische Kabel ebenfalls gefährlich sein kann. Die Gesamtkosten der Installation steigen dadurch, aber auf lange Sicht ist die Einrichtung vom Typ A deutlich effizienter.
Typ C – LED-Röhre hat einen Remote-Treiber zur Stromversorgung der LED
Der große Unterschied zwischen den LED-Röhren vom Typ B besteht darin, dass die LED-Röhren vom Typ C anstelle eines internen Treibers einen Remote-Treiber zur Stromversorgung der LED verwenden. Ein Remote-Treiber kann mehrere LED-Röhren mit Strom versorgen; dieses System ist der Funktionsweise linearer Leuchtstofflampen sehr ähnlich. Bei Installationen vom Typ C müssen die Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen noch immer entfernt werden. Sie bieten maximale Funktionalität wie bewegungsbasierte Steuerungssysteme und klares 0-10V-Dimmen. Wie bei einer Installation vom Typ B erfordert Typ C einen umfangreichen Installationsprozess, der mehr kostet als Typ A.

Typ D oder Typ AB - Combo-Drive LED T8-Lampen, die mit Vorschaltgerät und Netzspannung betrieben werden
Neu auf dem LED T8-Markt sind ComboDrive LED T8-Lampen, auch Dual Mode genannt. ComboDrive LED T8-Lampen laufen mit vorhandenen Leuchtstofflampen-Vorschaltgeräten (sofern kompatibel) und können dann, wenn das Vorschaltgerät kaputt geht, direkt an die Netzspannung (120-277V) angeschlossen werden. Wie immer sollten Sie, wenn Sie ein vorhandenes Vorschaltgerät wiederverwenden möchten, unbedingt die Kompatibilitätstabelle prüfen, da sie normalerweise nur mit hochwertigen, handelsüblichen Vorschaltgeräten funktionieren. Im Bypass-Modus werden Sie feststellen, dass einige dieser Lampen nur einseitig oder beidseitig verdrahtet sind.





